Die letzten Kilometer zum Bahnhof fuhren wir sehr langsam, wie, um uns zu verabschieden. Es war eine schöne Zeit im Norden, auch wenn Andi, gerade zum Ende hin, gelegentlich Motivationsprobleme hatte.
Wir haben eine Schlafkabine mit WC und Minidusche, klein, aber gemütlich und verbringen die Zeit stundenlang damit, aus dem Fenster zu schauen. Wälder, Wälder, Wälder ziehen vorbei... Viele Orte kennen wir, da wir dort dem dem Rad vorbei kamen.
Nach einer entspannten Nacht waren wir früh in Helsinki, gingen dort für 2 Stunden zum Frühstücksbufet bei Fazer (stellen auch Süßigkeiten her, wir sind Stammkunde) und weiter ging es mit dem IC nach Turku. Auf dem Bahnhof trafen wir noch einen finnischen Radler, der bereits mit uns auf dem Zeltplatz in Tromsø war, welch ein Zufall. Er ist über Narvik und Schweden zurück gefahren.
Die nächsten Tage verbringen wir im Gefängnis, zum Glück mit Freigang. Die Zellen haben sogar Balkon, der Stacheldraht ist unsichtbar. Wir sind jetzt 700 km weiter südlich, dies merkt man an den sommerlichen Temperaturen.