Mittwoch, 25. Oktober 2023

Rückreise

23., 24. und 25. Oktober ▪ Hendaye - Bordeaux - Strasbourg - Appenweiher - Chemnitz, ~200 + 1100 + 700 = 2000 km Zug, 53 km Rad

Mit dem Auto wären es von Hendaye nach Chemnitz laut Routenplaner 1721 Kilometer in 17 Stunden gewesen. Wir lassen uns etwas mehr Zeit und fahren die Strecke mit 2 Zwischenstops mit dem Zug.

Erste Etappe: Hendaye nach Bordeaux in 2 Stunden 30 Minuten. Wir fahren mit dem Regionalexpress (TER), anfangs parallel zu unserer Radroute, später etwas weiter im Landesinneren. Hendaye verabschiedet sich mit strahlendem Sonnenschein, Bordeaux empfängt uns herbstlich.

Wir schauen uns die quirlige Stadt an, anfangs ist Andi etwas überfordert, später gefällt es uns beiden und die Stadt wird in unsere Liste der künftigen Besuche aufgenommen.
Zweite Etappe: Bordeaux nach Strassbourg. Wir fahren über Paris, so dass wir auf ungefähr 1100 Kilometer kommen. Dies in 5 Stunden 30 Minuten, wenn man die Zwischenstops abzieht, in 5 Stunden. Für den TGV gibt es spezielle Strecken, dort sind wir stellenweise mit über 300 km/h unterwegs, auf dazwischenliegenden Abschnitten etwas langsamer.
Nach kurzweiliger Fahrt waren wir nachmittags in Strasbourg. Wir suchten als erstes eine Konditorei auf, lecker!
Leider hatten wir nicht sehr viel Zeit für eine Stadtbesichtigung und es regnete leicht, so dass Sandra fror und nasse Füße hatte.
Quer durch die Stadt fuhren wir dann über den Rhein 25 km nach Appenweier. Es ist hier alles sehr dicht besiedelt und natürlich gepflegt.

Dritte Etappe: von Appenweier mit 2 Umstiegen problemlos nach Chemnitz. Der ICE fühlt sich im Vergleich zum TGV fast  wie ein Bummelzug an, da es in Deutschland nicht so viele Schnellfahrstrecken gibt.

Ja, das war es dann für dieses Jahr mit den großen Radreisen. Auf dem zweiten Teil unserer Tour saßen wir 1.405 km im Sattel, insgesamt kommen wir auf 6.515 km.

Sonntag, 22. Oktober 2023

Angekommen

22. Oktober ▪ Biarritz - Hendaye, 47 km

Die letzte kurze Etappe war vom Charakter her ziemlich anders als die bisherigen Abschnitte.

Zuerst fuhren wir entlang der viel befahrenen Küstenstraße, jedoch meist auf kleineren Parallelstraßen ohne viel Verkehr.

Es war sehr bergig, manchmal mussten wir schieben, so steil war der Weg teilweise. 

Wir sahen wieder sehr schöne Häuser, aber auch viel touristische Infrastruktur und Hotels. Im Sommer herrscht hier bestimmt viel Betrieb...

Der weitere Weg führte uns in das Hinterland, dies war eine ganz andere Landschaft, bewachsene Hügel mit immer wieder schönen Aussichten und kleinen steilen Straßen.
Am Strand von Hendaye sahen wir viele Wellenreiter, scheint ein gutes Revier zu sein.

Die letzten Kilometer des Vélodyssée fuhren wir am Ufer des Atlantik und des Grenzflusses Bidasoa, es war ein eindrucksvoller Abschluss, die Wegbauer haben sich noch mal alle Mühe gegeben. Wir fuhren an der Fasaneninsel vorbei, diese gehört abwechselnd zu Spanien und Frankreich (das kleinste Kondominium der Welt).
Obligatorisch war ein kurzer Ausflug nach Spanien, wir waren zum ersten mal auf dem Festland von Spanien, bisher kannten wir das Land nur von seinen Inseln.

Leider haben wir kein richtiges Grenzschild gefunden, an einer Brücke stand der Zoll und beobachtete den Verkehr.

Rückreise

23., 24. und 25. Oktober ▪ Hendaye - Bordeaux - Strasbourg - Appenweiher - Chemnitz, ~200 + 1100 + 700 = 2000 km Zug, 53 km Rad Mit dem Auto...