| 4000 Kilometer offiziell |
Unterwegs erreichten wir die 4000er-Marke, insgesamt waren es am Abend 4046 km.
| 4000 im 2. Anlauf |
Finnland bietet das ruhige Fahren durch eine grüne Landschaft. Auf den Straßen herrscht meist wenig Verkehr, es gibt viele Radwege. Wir haben mehr Unterstände, meist mit Feuerholz, gefunden.
Im kleinen Dörfchen Meltaus gab es ein spätes Mittag in einem dieser zweckmäßigen Universalläden mit Tankstelle und Café.
Dann bogen wir nach Westen in Richtung Pello ab auf eine Schotterstraße, diese war gut befahrbar.
Bald fanden wir eine schöne, liebevoll gepflegte Laavu mit Bibliothek, Kinderschaukel, Hundebibliothek usw. am See.
| Die Hundebibliothek |
Eine kalte Nacht bis fast 0 Grad ließ uns zum ersten mal auf dieser Reise nachts frieren, am nächsten waren wir beide ziemlich müde.
Weiter ging es Richtung Westen auf wunderbarer und hügeliger Straße nach Pello. Dabei kamen wir an der Dorfbibliothek vorbei.
Die Steigungen waren z.T. ziemlich lang und Andi hätte am liebsten schon um 15 Uhr das Zelt aufgebaut. Am Straßenrand wuchsen viele Pilze.
Jedoch musste erst noch der nächste Supermarkt in Pello erreicht werden. Birken, Moore, einige wenige Häuser, Natur satt begleiteten uns bis dorthin.
Abends waren wir dann zum zweiten mal auf dieser Reise in Pello, diesmal fuhren wir auf der schwedischen Seite des Grenzflusses nach Norden.
Wir fanden einen schönen Schlafplatz auf einer großen Wiese im Wald am Fluss mit zwei halb verfallenen Häuser.
Es wäre schön romantisch gewesen, wenn wir nicht Besuch von Millionen von Mücken gehabt hätten. Diese ganz kleinen, lästigen...
Es wird wieder abends zeitiger dunkel und kalt, so dass wir relativ zeitig verschwanden.
Gegen 13 Uhr ging es dann los, aber Andis Rad wollte weiter Pause machen und ließ nach 600 Metern die Luft ab. An dieser Stelle hatte in Tampere ein Glassplitter den Reifen durchdrungen. Also wurde ein Ersatzreifen aufgezogen.
Beim Basteln leistete uns ein schwedischer Radler Gesellschaft. Er war in Malmö gestartet und wollte bis Karesuando fahren. Allein mit geschätzt 70 Jahren 2000 km Schweden von Süden nach Norden - Respekt.
Wir fuhren auf der schwedischen Straße 99, dem Andi hat es gefallen, für Sandi war es zu langweilig.
In Pajala wurden die Vorräte aufgefrischt und kurz vor der finnischen Grenze fanden wir einen wunderbaren Platz zum übernachten - lichter Wald mit Blaubeerbüschen und vielen Pilzen am Fluss, dem Munionjoki.