Andi hat herausbekommen, wie man Laavu findet. Dies sind Shelter, meist mit Feuerstelle und Feuerholz, wenn man Glück hat, sogar mit Toilette. Und es gibt einige davon hier in den Wäldern...
Das Einpacken auf unserer Wildcampingstelle bei Nurmijärvi inklusive Frühstück dauerte heute 3 Stunden, da gibt es noch einige Reserven.
Der erste Laavu war nach 15 km Fahrt erreicht, ein Feuerplatz mit massig viel Feuerholz, allerdings ohne Unterstand. Wir hätten aber bequem ein Zelt aufstellen können.
Weiter ging es nach Hyvinkää, der Translater übersetzt dies mit "gutes drehen", was auch immer das bedeuten mag. Dort gab es einen Kaffee und die Vorräte wurden aufgefrischt.
Wir fahren jetzt in ein westlich gelegenes großes Waldgebiet mit Seen und auch Sheltern.
Auf ziemlich schwer befahrbaren Schotterwegen ging es durch ein großes Waldgebiet mit Seen. Der erste Laavu am See war leider schon belegt, so fuhren wir 3 km weiter zu einem auf der Karte markierten Campingplatz. Schöner Ort am See mit Feuerstelle, allerdings erstens mit dem Rad nicht erreichbar, da über z.T. mit Seilen gesicherte Wege und zweitens kein Platz für das Zelt. Dies schlugen wir oben am Hang auf, so schief stand es lange nicht.
| Schützengraben |
Der heutige Shelter liegt mitten im Wald auf einer Bergkuppe. Im ersten Weltkrieg fanden hier Kämpfe statt, man sieht noch die Schützengräben.
Da haben wir es besser als die bedauernswerten Soldaten. Wir genießen die Abendstunden, umgeben von Mücken. Um diese zu vertreiben, zünden wir ein Lagerfeuer an. Gemütlich, im Schlafsack zu liegen und ins Feuer zu schauen.
Sonnenuntergang heute hier: 22 Uhr 47.
Am Ende zog sich die Suche nach einem Schlafplatz doch etwas hin und Sandi hatte Zuckerprobleme. So nahmen wir auf dem Campingplatz in Valkuakoski eine Hütte, damit nicht erst das Zelt aufgebaut werden muss.