Dienstag, 4. Juli 2023

Im wilden Osten von Estland

2. Juli bis 4. Juli ▪ Antsla - Tartu - Nina - Mustvee, 98 + 72 + 50 km

Von Ansla fuhren wir auf dem Eurovelo 11 weiter nach Tartu, der zweitgrößten Stadt des Landes. Die Tour war lang und anstrengend, es gab auch einige Höhenmeter zu überwinden. 
Abends regnete es und wir kamen ziemlich durchnässt zum Abendessen.
In Tartu wechselten wir wieder auf den R1, der bis Sankt Petersburg führt. Die Strecke von Sankt Petersburg nach Tallin sind wir bereits 2017 gefahren. 

Von Tartu fuhren wir nach Osten bis zum Peipussee. Der viertgrößte See Europas bildet die Grenze zu Russland. 
Die Landschaft ist wunderschön und relativ unberührt. Die meist russisch sprechenden Menschen wohnen oft in schmucken Holzhäusern mit Gärten.
Siedlung am Peipussee

Wir übernachteten in dem Dörfchen Nina in einem Gästehaus im Stil einer rustikalen Jugendherberge, allerdings mit dem Preis eines Hotels.

Von Nina führte uns der R1 am Ufer des Peipussee nach Mustvee, auch dies war eine schöne Fahrt auf wenig befahrenen Straßen, wenn auch durch einige kräftige Regenschauer gestört.
Abendstimmung am See

Als wir mittags an einem Rastplatz mit 8 Briefkästen für die umliegenden Häuser saßen, kamen innerhalb von 30 Minuten 3 Leute, um ihre Post zu holen, eine Frau mit dem Rollator, zwei Männer mit dem Auto.

Nachdem der Regen vorbei war, unternahmen wir in Mustvee, wo wir in einem einfachen Hotel untergekommen sind, noch einen schönen und romantischen Abendausflug zur naheliegenden Wetterstation und zum See.

Rückreise

23., 24. und 25. Oktober ▪ Hendaye - Bordeaux - Strasbourg - Appenweiher - Chemnitz, ~200 + 1100 + 700 = 2000 km Zug, 53 km Rad Mit dem Auto...