Auf dem Weg in die westlich gelegene Stadt Nokia (hier liegen die Wurzeln des gleichnamigen Konzerns) hatten wir schöne Aussicht auf den nördlich gelegenen See Nääsijärvi, südlich liegt der niedriger gelegene Puhäjärvi. In Tampere gibt es ein Wasserkraftwerk und einen Wasserfall.
In Nokia fanden wir wieder ein schönes Cafe in einem alten Bauernhaus, wir konnten nicht widerstehen.
Von dort ging es auf einem Radweg Richtung Westen bis in das Dorf Siuro. Dort gab es Mittag und wir füllten unsere Vorräte auf. Mit den voll beladenen Rädern fuhren wir Richtung Norden, hier waren einige steile Hügel zu überwinden.
Als wir uns für einen kurzen Regenschauer im Wald unterstellten, fanden wir einen schönen Platz für die Nacht. Das Zelt steht am Rand eines Tales, welches ein kleiner Bach eingegraben hat. Sehr romantisch, aber auch etwas dunkel durch den dichten Wald.
Am nächsten Morgen stellten wir fest, dass der Platz doch nicht so schön war - dunkel durch die Bäume und das Zelt wollte nicht trocken werden.
Es folgten wieder viele Hügel, z.T. auch auf Schotterstraßen.
Hier hätten wir auch schöne Schlafplätze im lichten Wald gefunden. So kamen wir im Schneckentempo in Ikaalinen an und bereiteten uns für eine weitere Wildcampingnacht vor. Wieder ging es munter auf und ab, aber einen richtig schönen Schlafplatz konnten wir nicht finden. Die Landschaft ist relativ dicht besiedelt, an jedem Seeufer stehen schmucke Häuser.
Durch Zufall stießen wir auf einen kleinen und gepflegten Campingplatz. Wir hatten noch ein schönes Gespräch mit einem finnischen Weltenbummler, der jetzt in Israel lebt.
Heute haben wir übrigens die 2000 km erreicht.