Wetter: leicht bewölkt, 22°C, leichter Wind, - 102 km
In Kiel angekommen, bekamen wir einen kleinen Eindruck von der bunten wie trubeligen "Kieler Woche", vertrödelten die verbleibende Zeit im Café und radelten an der Uferpromenade mit Blick auf die Skyline. Ringsum fühlte es sich stressfrei und freundlich an.
In Klaipeda angekommen, fuhren wir zu unserem Appartement am Rand der Stadt. Unser erster Eindruck von Litauen: schöne Radwege, entspannte Autofahrer, Blick für die kleinen Details und auch häufig "nur" sandgewalzte Straßen.
Wer hier ist, der ist auch wegen einem Phänomen hier, die kurische Nehrung. Zu dritt mit Fahrrädern für 4,50 € setzten wir mit der Fähre in 10 Minuten über. Uns erwarteten ein Naturparadies und nahezu menschenleere weite Strände. Die Höhe und Länge der Düne sind krass.
Wir begannen auf einem neu asphaltiertem Weg hinter der Düne, der sich locker fahren ließ und stießen alsbald auf Arbeiter, die den Weg erneuerten. In der Folge bekamen wir mit, dass er abschnittsweise bis etwa Juodkranté, dem 1. Ort, der hier ursprünglich gebaut wurde, erneuert wird. Dieser Teil war recht herausfordernd, inkl. Schieben durch den Sand. Nach einem schönen Abendessen fuhren wir auf der Straße zurück in unsere Unterkunft.